Durch die bewusste Setzung des Gebäudes entsteht ein neuer öffentlicher Platz, welcher sich gegen Westen hin öffnet und zur bestehenden Überbauung definiert. Die Verbindung der beiden Plätze entsteht durch eine einheitliche Materialisierung der Belagstexturen. Die beiden Teilräume werden als Verbund wahrgenommen.
Der neue Platz wird durch farbenfrohe Blumen und Baumpflanzen lebendig und attraktiv gestaltet. Filigran wachsende Baumgruppen aus Ginkgobäumen geben dem Raum Struktur und Leben. Fahrradbügel für kurzzeitiges Parkieren sowie Sitzgelegenheiten, welche zum Verweilen einladen, möblieren den Bereich zurückhaltend und einladend. Ein Brunnenelement stärkt die Adressbildung des öffentlichen Platzes. Die privaten Aussenbereiche im Erdgeschoss werden durch einheimische Strauchthemen umfasst.
Die Privatsphäre der Wohneinheiten wird dadurch geschützt. Ein gemeinschaftlich genutzter Aussenraum bietet ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Durch die Nähe zum Fliessgewässer entsteht ein attraktiver Anziehungspunkt, welcher frei aneigenbar ist.